O du fröhliche - Weihnachtslied/Weihnachtsgruß "Ein frohes Christfest"
Weihnachtsgruß mit Chorlied "O du fröhliche, o du selige" mit Bibelversen und biblischen Zitaten zum Christfest
Liedtext: Johannes Daniel Falk (1816)
Aufnahme: BERLINER "CARL MARIA VON WEBER" MÄNNERCHOR "
Leitung: Andreas Wiedermann
Klavier/Piano: Frank-Henry ...Gaebelein
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Empfehlung: unsere Webseite für elektronische Grußkarten (e-Cards)
https://ecards-allein-christus.at/
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Historisches zum Weihnachtslied "O du fröhliche"
Jubel in bitteren Jahren
Es ist eines der bekanntesten Lieder der Christenheit und wird fast überall auf der Welt gesungen, wo es Christen gibt: "O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit..." Die freudige Grundstimmung dieses Liedes verbirgt die Schwere der Situation, in der Johannes Daniel Falk es vor knapp 200 Jahren geschrieben hat.
Geboren wurde Johannes Daniel Falk 1768 in Danzig als Sohn eines Perückenmachers. Schon mit 10 Jahren musste er die damalige Volksschule verlassen und in der Werkstatt seines Vaters Ratsherrenzöpfe pudern. Für Johannes, der gerne las, ging das gegen seine innere Natur. Warum musste sein Vater ausgerechnet Perückenmacher sein! Wenn er doch wenigstens Buchbinder gewesen wäre. Doch es ließ sich nicht ändern, er musste Tag für Tag mit Perücken umgehen. Die Arbeit wurde mehr und mehr zur Qual für ihn. Der wissenshungrige Junge verbitterte, und nur der Gedanke an seine liebe Mutter, die ihm gerne geholfen hätte, was der Vater jedoch verhinderte, hielt ihn noch zu Hause.
Mahnendes Wort zum Abschied
Den Ratsherren, die in die Werkstatt des Vaters kamen, blieb die Begabung des Jungen nicht verborgen. Sie schlugen dem Perückenmacher vor, seinen Sohn studieren zu lassen. Aber der Vater wollte davon nichts wissen. Als die Herren ihren Vorschlag ständig wiederholten, wurde er doch nachdenklich. Eines Tages erschien auch der Pastor von St. Petri in der Werkstatt und erklärte: "Meister Falk, wir brauchen für Gottes Reich Männer mit guten Gaben. Dein Johannes ist wie geschaffen, die Botschaft vom Gericht und der Gnade Gottes zu verkündigen. Die Ratsherren der Stadt Danzig sind bereit, ihm eine Freistelle an der Petrischule zu geben und auch für sein Studium zu sorgen!" Diese Mitteilung rührte den Meister so, dass er seinen Sohn endlich ziehen ließ.
Den Seelenfrieden verloren
Im Verlauf seines Studiums bildete sich ein Fach besonders heraus, dem seine Liebe galt: die Dichtkunst. Johannes Daniel Falk verfasste Gedichte und hatte Erfolg damit. Nur die Freunde, die er durch seine Dichtkunst gewann, waren nicht die besten. Sie verführten ihn zu einem leichtfertigen Leben. Die Folge war, dass er seinen Glauben und damit seinen Seelenfrieden verlor. Gleichzeitig schwand auch seine Lust am Lernen.
Sehnsucht nach Sinnerfüllung
Nach seinem Studium ging Johannes Daniel Falk nach Weimar, wo Goethe und Schiller lebten. Die Dichterfürsten nahmen ihn freundlich auf, aber die Sehnsucht nach einer Sinnerfüllung seines Lebens blieb. Er merkte, dass diese Sehnsucht nicht von Menschen gestillt werden konnte. Er musste an seine Mutter denken, die in allen Lebenslagen so getrost war. Er kannte auch den Grund dafür: Es war ihr Glaube an Jesus Christus. Dieser Glaube hatte ihn ja selbst einmal getragen, bis er sich von seinen sogenannten Freunden vom Weg hatte abbringen lassen. In diesem Augenblick beugte sich der Dichter Johannes Daniel Falk, gab sein Versagen vor Gott zu und gelobte, in Zukunft nach dem Gebot Christi zu leben.
Keine Angst vor dem Tod
Der so gereifte Mann wurde vielen in dem schwer leidenden Weimar zur Hilfe. Nach der verlorenen Schlacht von Jena sorgte er dafür, dass die Menschen in der Stadt wieder zu geordneten Verhältnissen kamen. Über diese Tat war der Herzog so erfreut, dass er ihm aus Dankbarkeit den Titel eines Geheimrates verlieh. Überall, wo die Not am größten war, war auch der "gütige Herr Rat" zu finden, wie er vom Volk genannt wurde. Unbewaffnet, im weiten Überrock stellte er sich zwischen die streitenden Parteien, ohne auf Schüsse und Schläge zu achten. "Wenn ich auch Familie habe", so pflegte er zu sagen, "fürchte ich den Tod nicht. Wenn ich auf rechtem Wege bin, dann bin ich des Herrn, ob ich lebe oder sterbe."
Videos, Fotos von Pixabay
Video erstellt mit Wondershare Filmora
Für mehr Informationen zur rettenden Evangeliumsbotschaft von Jesus Christus laden wir ein auf unsere Webseiten
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Weihnachtsgruß mit Chorlied "O du fröhliche, o du selige" mit Bibelversen und biblischen Zitaten zum Christfest
Liedtext: Johannes Daniel Falk (1816)
Aufnahme: BERLINER "CARL MARIA VON WEBER" MÄNNERCHOR "
Leitung: Andreas Wiedermann
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Historisches zum Weihnachtslied "O du fröhliche"
Jubel in bitteren Jahren
Es ist eines der bekanntesten Lieder der Christenheit und wird fast überall auf der Welt gesungen, wo es Christen gibt: "O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit..." Die freudige Grundstimmung dieses Liedes verbirgt die Schwere der Situation, in der Johannes Daniel Falk es vor knapp 200 Jahren geschrieben hat.
Geboren wurde Johannes Daniel Falk 1768 in Danzig als Sohn eines Perückenmachers. Schon mit 10 Jahren musste er die damalige Volksschule verlassen und in der Werkstatt seines Vaters Ratsherrenzöpfe pudern. Für Johannes, der gerne las, ging das gegen seine innere Natur. Warum musste sein Vater ausgerechnet Perückenmacher sein! Wenn er doch wenigstens Buchbinder gewesen wäre. Doch es ließ sich nicht ändern, er musste Tag für Tag mit Perücken umgehen. Die Arbeit wurde mehr und mehr zur Qual für ihn. Der wissenshungrige Junge verbitterte, und nur der Gedanke an seine liebe Mutter, die ihm gerne geholfen hätte, was der Vater jedoch verhinderte, hielt ihn noch zu Hause.
Mahnendes Wort zum Abschied
Den Ratsherren, die in die Werkstatt des Vaters kamen, blieb die Begabung des Jungen nicht verborgen. Sie schlugen dem Perückenmacher vor, seinen Sohn studieren zu lassen. Aber der Vater wollte davon nichts wissen. Als die Herren ihren Vorschlag ständig wiederholten, wurde er doch nachdenklich. Eines Tages erschien auch der Pastor von St. Petri in der Werkstatt und erklärte: "Meister Falk, wir brauchen für Gottes Reich Männer mit guten Gaben. Dein Johannes ist wie geschaffen, die Botschaft vom Gericht und der Gnade Gottes zu verkündigen. Die Ratsherren der Stadt Danzig sind bereit, ihm eine Freistelle an der Petrischule zu geben und auch für sein Studium zu sorgen!" Diese Mitteilung rührte den Meister so, dass er seinen Sohn endlich ziehen ließ.
Den Seelenfrieden verloren
Im Verlauf seines Studiums bildete sich ein Fach besonders heraus, dem seine Liebe galt: die Dichtkunst. Johannes Daniel Falk verfasste Gedichte und hatte Erfolg damit. Nur die Freunde, die er durch seine Dichtkunst gewann, waren nicht die besten. Sie verführten ihn zu einem leichtfertigen Leben. Die Folge war, dass er seinen Glauben und damit seinen Seelenfrieden verlor. Gleichzeitig schwand auch seine Lust am Lernen.
Sehnsucht nach Sinnerfüllung
Nach seinem Studium ging Johannes Daniel Falk nach Weimar, wo Goethe und Schiller lebten. Die Dichterfürsten nahmen ihn freundlich auf, aber die Sehnsucht nach einer Sinnerfüllung seines Lebens blieb. Er merkte, dass diese Sehnsucht nicht von Menschen gestillt werden konnte. Er musste an seine Mutter denken, die in allen Lebenslagen so getrost war. Er kannte auch den Grund dafür: Es war ihr Glaube an Jesus Christus. Dieser Glaube hatte ihn ja selbst einmal getragen, bis er sich von seinen sogenannten Freunden vom Weg hatte abbringen lassen. In diesem Augenblick beugte sich der Dichter Johannes Daniel Falk, gab sein Versagen vor Gott zu und gelobte, in Zukunft nach dem Gebot Christi zu leben.
Keine Angst vor dem Tod
Der so gereifte Mann wurde vielen in dem schwer leidenden Weimar zur Hilfe. Nach der verlorenen Schlacht von Jena sorgte er dafür, dass die Menschen in der Stadt wieder zu geordneten Verhältnissen kamen. Über diese Tat war der Herzog so erfreut, dass er ihm aus Dankbarkeit den Titel eines Geheimrates verlieh. Überall, wo die Not am größten war, war auch der "gütige Herr Rat" zu finden, wie er vom Volk genannt wurde. Unbewaffnet, im weiten Überrock stellte er sich zwischen die streitenden Parteien, ohne auf Schüsse und Schläge zu achten. "Wenn ich auch Familie habe", so pflegte er zu sagen, "fürchte ich den Tod nicht. Wenn ich auf rechtem Wege bin, dann bin ich des Herrn, ob ich lebe oder sterbe."
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Stille Nacht Heilige Nacht
Text: Joseph Mohr
Melodie: Franz Xaver...
Stille Nacht Heilige Nacht
Text: Joseph Mohr
Melodie: Franz Xaver Gruber
Aufnahme: MGV Kaning aus Kärnten
Falls Sie die Urheberrechte an der Musik (Melodie /Text) dieses Videos besitzen und möchten, dass es entfernt wird, ...kontaktieren Sie uns bitte zuerst – wir werden es umgehend entfernen.
Stille Nacht, heilige Nacht ist eines der bekanntesten Weihnachtslieder der Welt und gilt als Inbegriff des Weihnachtsbrauchtums im deutschen Sprachraum. Es wurde am 24. Dezember 1818 in der römisch-katholischen Kirche St. Nikola in Oberndorf bei Salzburg, an deren Stelle heute die Stille-Nacht-Kapelle steht, mit einer Melodie von Franz Xaver Gruber und dem Text von Joseph Mohr erstmals aufgeführt. Seither ist der deutsche Liedtext weltweit in 320 Sprachen und Dialekte übersetzt und gesungen worden.[1] Von den ursprünglich sechs Strophen werden in der allgemein bekannten Fassung nur die erste, zweite und letzte Strophe gesungen. 2011 wurde Stille Nacht, heilige Nacht von der UNESCO auf Antrag als immaterielles Kulturerbe in Österreich anerkannt.
Stille Nacht! Heilige Nacht!
Alles schläft, einsam wacht
nur das traute hoch heilige Paar.
Holder Knabe im lockigen Haar,
schlaf in himmlischer Ruh'!
Schlaf in himmlischer Ruh'!
Stille Nacht! Heilige Nacht!
Gottes Sohn, o wie lacht
lieb' aus deinem göttlichen Mund,
da uns schlägt die rettende Stund':
Jesus, in deiner Geburt.
Jesus, in deiner Geburt.
Stille Nacht, heilige Nacht,
Hirten erst kundgemacht
durch der Engel Halleluja
tönt es laut von ferne und nah:
Jesus, der Retter ist da!
Jesus, der Retter ist da!
Videos, Fotos von Pixabay
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Ein Adventsgruß mit Bibelversen
Hintergrundmusik: Alpenländische...
Ein Adventsgruß mit Bibelversen
Hintergrundmusik: Alpenländische Weihnachtsmusik
Videos, Fotos von Pixabay
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"WEIHNACHT" Ein Gedicht von Hedi Bode
Hintergrundmusik: "Es ist ein...
"WEIHNACHT" Ein Gedicht von Hedi Bode
Hintergrundmusik: "Es ist ein Ros' entsprungen" Instrumental
National Philharmonic Orchestra · Charles Gerhardt · Michael Praetorius · Michael Praetorius
Christmas Music in Germany
℗ 2015 Enkel Spirit ...Musik
Released on: 2015-11-22
Weihnacht!
O du geweihte Nacht,
Die du der Welt
Das Heil gebracht
O du geweihte Nacht
Wie wirst du
Von der Welt verlacht
Engelchöre
Frieden künden
Hirten den Weg
Nach Bethlehem finden
O du geweihte Nacht,
Die du der Welt
Rettung gebracht
In aller Niedrigkeit
Elend und arm
Der König des Himmels
Zu uns kam
Anbetungswürdig
Ist Gottes Sohn,
Der verlassen die
Herrlichkeit
Und den Thron
O du geweihte Nacht
Erlösung hast du
Der Menschheit gebracht
Herr Jesu, dein Kommen
In diese Welt
Hat dem Sünder
Den Weg erhellt
Dein Kommen zeigt
Gottes Lieb und Erbarmen
An mir, dem Schwachen
Und Armen
O du geweihte Nacht,
Die du ewiges
Leben gebracht
Dein Weg, Jesus, ging
Über Golgathas Höhen
So müssen auch wir
Unsere Pfade ziehen
bereit sein zum Lieben
zum Leiden und Sterben,
um ewig zu sein
Gottes Erben
O du geweihter großer Tag,
Der bald schon
Erfüllen mag
Was Gott durch der
Propheten Mund gesprochen
Und nie hat er
Sein Wort gebrochen
Ja und Amen ist
Seiner Verheißung Grund
Ja und Amen ist
Mit uns sein Bund
O du großer
Und schrecklicher Tag
Der bald schon
Erfüllen mag,
Was Gott durch der
Propheten Mund gesprochen
Und nie hat er
Sein Wort gebrochen
Der Menschen Stolz
Und ungebeugter Sinn
Führt ihn zum
Ewigen Verderben hin
Noch einmal wirst du
Verlassen das Himmelszelt
Und wirst erscheinen
Vor aller Welt
In Majestät und
Herrlichkeit und Kraft,
Die einen neuen Himmel
Und eine neue Erde schafft
Die im Glauben hier
Warten und weinen,
Wirst du liebevoll
Ewig mit dir vereinen!
HEDI BODE
Videos, Fotos von Pixabay
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Advent- und Weihnachtslied "Macht hoch die Tür, die Tor macht...
Advent- und Weihnachtslied "Macht hoch die Tür, die Tor macht weit"
Text: Georg Weissel (1590-1635)
Königsberg, im 17. Jahrhundert. Die Stadt duckt sich unter einem heftigen Schneesturm, der die Straßen fast unpassierbar ...macht. Durchgefrorene Passanten streben dem Dom zu, um dort Schutz zu suchen, unter ihnen der Liederdichter Georg Weissel (1590-1635).
„Kommt nur herein“, werden die Eintretenden vom freundlichen Küster empfangen. „Hier ist jeder willkommen, vom einfachen Arbeiter bis zum Stadtrat. Wollen wir nicht an die Hecken und Zäune gehen und alle einladen? Der Zugang zum König aller Könige steht allen offen.“
Weissel lauscht den Worten des Küsters. „Ja“, denkt er beeindruckt, „der Weg zu Gott ist für uns offen, weil der Herr Jesus Christus, der König der Könige, zu uns gekommen ist! Aber lassen wir Ihn denn ein? Öffnen wir Ihm die Tür unserer Herzen und übergeben Ihm unser Leben?“
Georg Weissel schreibt an diesem Tag den Text des bekannten und schönen Kirchenlieds, das jährlich in der Adventszeit gesungen wird. (aus "Gute-Saat-Kalender 22.12.2023)
Weitere Infos:
Das Adventlied "Macht hoch die Tür', die Tor' macht weit dichtete der evangelischer Pfarrer und Kirchenliederdichter Georg Weissel (1590-1635) anlässlich der Einweihung der neu errichteten Altroßgärtner Kirche, die am 2. Advent 1623 stattfand. Gedruckt wurde das Lied jedoch erstmals 1642 in der Sammlung »Werk Preußische Fest-Lieder auf das ganze Jahr für 5–8 Stimmen« mit einem 5-stimmigen Chorsatz (SSATB) von Johann Stobäus (1580–1646), der sich jedoch nicht durchsetzen konnte. Ebenso wenig die weiteren Melodien, die in den nachfolgenden Jahrzehnten komponiert wurden.
Die heute gesungene wird dem Theologe Johann Anastasius Freylinghausen (1670–1739) zugeschrieben, der sie im Jahre 1704 in seinem »Geistreiches Gesang-Buch« veröffentlichte. Die schwungvolle Melodie im Dreiertakt (6/4) ersetzte schnell die alte Melodie und verhalf dem Lied zu seiner großen Bekanntheit. Die kraftvolle und gleichzeitig volkstümlich anmutende Melodie untermauerte Weissels Aufforderung »Macht hoch die Tür', die Tor' macht weit« so geschickt, daß Jung und Alt diese Melodie gleichermaßen leicht singen können. Die Kombination einer Viertelnote mit einer halben auf Textstellen wie »Macht hoch«, »die Tür« und »es kommt«, verleiht dem Lied gleich auf den ersten beiden Zeilen einen Schwung bei dem das Mitsingen einfach Spaß macht.
Macht hoch die Tür', die Tor' macht weit gehört heute zu den bekanntesten und beliebtesten Adventsliedern und das nicht nur in Deutschland bzw. dem deutschsprachigen Raum. Bereits im Jahr 1853 wurde das Lied von Catherine Winkworth unter dem Titel Lift up your heads, ye mighty gates ins Englische übersetzt. Weitere Sprachen sollten folgen.
In die evangelischen Gesangsbücher wurde Macht hoch die Tür', die Tor' macht weit jedoch erst Mitte des 19. Jahrhunderts häufiger aufgenommen. Doch die Popularität dieses Adventsliedes ist ungebrochen und so wurde es im 20. Jahrhundert in das Kernrepertoire der (evangelischen) Gesangsbücher aufgenommen. 1938 erschien es in der Sammlung »Kirchenlied« und mit einiger Verzögerung dann auch in katholische Bücher.
In modernen Gebrauchs- und Weihnachtsliederbüchern ist Macht hoch die Tür', die Tor' macht weit sehr häufig vertreten. das Lied gehört zu den Standards des weihnachtlichen Singens und insbesondere auch bei Kindern sehr beliebt, da es relativ leicht zu singen ist.
von https://www.lieder-archiv.de/macht_hoch_die_tuer_die_tor_macht_weit-notenblatt_200028.html
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